Der gute Stefan Sinnegger hat einen genialen Folder ueber ACAY - unser Projekt - zusammengestellt - nagelneu aus seinen Haenden! Den muesst ihr euch unbedingt anschaun. Auch hat er ein paar Zeilen dazu geschrieben, die ihr auf seinem Blog findet.
http://www.steveblog.at.tf/
Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, gibt's beim Stefan manchmal was zum Lesen was wir nicht haben und umgekehrt.
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Samstag, 14. Juni 2008
Genialer Folder!!!
Montag, 2. Juni 2008
Familienseminar, Boracay, Exposure, 1st Anniversary!
Wie ihr schon an der Ueberschrift erkennen koennt, ist immer etwas los : )
Familienseminar
Was waere ACAY ohne das Familienseminar? Es wuerde einiges fehlen...
Darum freuten wir uns, Anfang Mai wieder einmal bei diesem dabei sein zu koennen.
Wir zwei waren im Kinderdienst und Stefan war mit der Jugend unterwegs.
Natuerlich war unser Kinderprogramm bunt und so gab es viele Spiele, ein Theaterstueck, das die Kinder einstudiert hatten, wir bastelten fuer die Muetter zum Muttertag, gingen ins Schwimmbad und besuchten ein Theaterstueck das von philippinischen Ureinwohnern aufgefuehrt wurde (dieses war ein Highlight!).
Durch die gesamte Woche wurden wir von Father Cherry (von Indonesien) begleitet. Es war eine Bereicherung, dass er mit uns jeden Tag die Heilige Messe feierte und fuer die Eltern Vortraege hielt. Mit seiner lustigen indonesischen Art und seinen favorite songs sorgte er bei den Kindern fuer gute Stimmung.
Ein Hoehepunkt dieser Woche war der Socializing Abend. Hier standen in besonderer Weise die Eltern im Mittelpunkt. Wie in einem Hollywood movie machten sich die Muetter schoen, um dann von den Vaetern, unter tobendem Applaus, vom ersten Stock hinunter, durch die Menge geleitet zu werden. Ausserdem gab es fuer jedes Ehepaar einen Teamsong (Lieblingslied), bei dem sie ihre jugendliche Verliebtheit wieder aufleben lassen konnten.
Ein eher rustikaleres Highlight waren die zwei Ferkerl die wir grillten und zubereiteten. Es war wirklich abenteurelich wie zwei lebendige und grunzende Schweinchen zu Beginn der Woche angeliefert kam und dann beide von uns geschlachtet wurden!
Boracay
Gleich nach Ende dieser Woche zischten wir nach Boracay ab. Dies ist die Touristen Insel Nr. 1 auf den Philippinen. Ganz spontan hatten wir uns entschlossen ein paar freie Tage zu nuetzen, um einmal mehr in die Welt hinaus zu schnuppern.
Boracay ist eine nur wenige Kilometer lange Insel mit einem 4km langen weissen Sandstrand. Wenn man einmal unter anderen Touristen untertauchen will, von Bar zu Bar schlendernd, oder unter Palmen am Traumstrand relaxen moechte, dann ist man hier genau richtig. Das Mallorca der Philippinen : )
Exposure
Unsere Burschen werden immer mehr zu wahren Allrounder! Eine Woche lang waren sie bei verschiedenen Bauern in der Provinz und arbeiteten mit ihnen mit. Von der Kokosnussernte bis zum Carabaoreiten (eine Art Bueffel) erlebten sie alles.
1st Anniversary!
Vor einem Jahr wurden die Missionaries of Mary gegruendet und dies wurde gefeiert. Juhuu! Nachdem unsere Schwestern hier im letzten Jahrzehnt vieles aufgebaut hatten, wurde ihnen vor wenigen Jahren mitgeteilt, dass sie nach Europa zurueck kommen sollten. Weil aber ihnen die Menschen so ans Herz gewachsen waren und sie ihre Aufgabe hier liebten, entschlossen sie sich eine neue Kongregation unter einem philippinischen Bischof zu gruenden.
Herzliche Gratulation und viel Segen fuer die Zukunft!
Nicht schlecht, was sich in letzter Zeit alles so zugetragen hatte...
hier gehts zu den Fotos!
Doch was kommt in den naechsten Wochen?
14Tage Urlaub – Juhu! Gemeinsam werden wir noch einmal die Inselwelt der Philippinen erkunden – Cebu, Bohol und Palawan. Was wir dort erleben werden, darauf koennt ihr gespannt sein.
Ciao!
Mittwoch, 30. April 2008
Zusammenfassung der letzten Wochen
Wir waren mit unseren Burschen wieder einmal Baden – in einem Freibad. Gerade in Manila ist das sehr spannend da es eine lange Liste von Vorschriften gibt. Keine Baelle duerfen mitgenommen werden, nicht Springen und Spielen, eine spezielle Badehose muss angezogen werden… Das Beste war als wir zur Mittagspause von einem Security aus dem Pool gepfiffen wurden. Der spazierte dabei gemuetlich mit einem riesen Gewehr den Beckenrand auf und ab! Klar dass wir aus dem Wasser gegangen sind…
Auf einer Autofahrt nach Balanga machten wir Voluntaere einen kurzen Stopp in Bacolor. Bacolor ist ein winziges Dorf das nach dem Ausbruch des Vulkans Pinatubo im Jahr 1991 bekannt wurde. Asche und Lava erhoeten dieses Dorf naemlich um einige Meter. Beeindruckend fuer uns war vor allem die Kirche.
In den letzten Wochen mussten wir leider auch von Leo’s Mutter Abschied nehmen. Nach einem langen Krankenhausaufenthalt verstarb sie zu Hause an Krebs und wurde anschliessend fuer ca. eine Woche in ihrem Haus aufgebahrt. In dieser Woche konnten Nachbarn, Bekannte und Verwandte fuer das Begraebnis spenden. Es ist Tradition, dass zahlreiche Menschen den Verstorbenen und die Familie aufsuchen und durch verschiedenste Kartenspiele Geld auftreiben. Das Haus und der Platz rund herum sind also voll von Leben! Wenn man dies als Aussenstehender sehen wuerde, wuerde man eher meinen, dass ein Geburtstag, eine Graduierung, eine Geburt oder eine simple Hochzeit gefeiert wird. Ein wirklich schoener Weg um Abschied zu nehmen! Das Begrabnis selbst war im Gegensatz dazu schlicht und einfach. Das Wochenende darauf luden wir die ganze Familie nach Balanga ein, das ihr sehr gefiel. Sie nahmen beim Shabbat und der Vesper teil, gingen ins Meer baden und bestiegen den Mt. Samat. Wir hoffen, dass Leo bald wieder regelmaessig an unserem Programm teilnehmen wird.
Unlaengst besuchten wir auch ein Altenheim in Balanga. Ein paar Maedls von unserer School of Life machen dort ihre „Sommermission“ indem sie mit den Lola’s und Lolo’s (Oma’s und Opa’s) Lieder singen, Theater vorspielen und mit ihnen einfach plaudern. Es war sehr schoen anzusehen wie unsere Maedls mit den alten Menschen umgingen und Freude in ihren Alltag brachten. Mehr dazu aber in den Fotos!
Naechste Woche findet wieder einmal unser Familienseminar statt. Alle Familien unserer Burschen und Maedls sind dazu nach Balanga eingeladen um mehr ueber „Familie“ zu erfahren. Ein buntes aber auch intensives Programm wartet auf sie. Wir Voluntaere freun uns auch schon sehr darauf, da es wahrscheinlich wieder wie ein riesiges Jungscharlager sein wird.
Heisse Gruesse aus Manila!
Fotos (Swimmingpool, Bacolor)
Fotos (Begraebnis, Altenheim)
Samstag, 5. April 2008
500kg Mangos!
Im April und Mai ist hier Sommer und Mangosaison. Darum gab es dieses Mal nicht Erdbeeren wie beim letzten Mal, sondern goldgelbe Mangos zum Verkaufen.
An drei verschiedenen Orten waren wir gleichzeitig mit unseren Burschen voll mit dem bussines beschaeftigt. Neben einem kleinen Einkommen fuer die Burschen, ist die Erfahrung im Umgang mit Leuten anderer Gesellschaftsschichten interessant und hilfreich. Kleine oder groessere Organisationstalente werden dabei auch geboren!
Wir selber haben uns natuerlich auch ettliche Kilos abgezweigt und gekostet - koestlich, mmmh, so suess und saftig!
Sonntag, 30. März 2008
Isagani's Hausabriss
Letzten Donnerstag machten wir uns ein weiteres mal auf den Weg nach Tagig - die Gegend in der Isagani wohnt. Wir halfen ihm bei der Raeumung und beim Abriss seines Hauses. Die Regierung versiedelte naemlich aus Sicherheitsgruenden die dort lebenden Familien. Angeblich ist eine neue Zugstrecke geplant. Es war ein aeusserst eindrucksvoller Tag: Wir fuhren einige hunderte Meter mit einem selbstgebastelten Fahrgestell (Trolly) die Zugstrecke entlang um die Gegend zu erkunden, sahen wie der Zug auf diesen katastrophalen Schienen daherprasste/-schwankte und trugen mit simplen Werkzeug das Haus ab.
Isagani selbst wird nun in der kommenden Zeit nicht so oft bei unseren Taetigkeiten dabeisein koennen. Er muss seiner Familie helfen, das neue zu Hause in Laguna (wofuer brauchbares Material vom alten Haus wiederverwendet wird) aufzubauen.
Fotos
Dienstag, 25. März 2008
Fotos sind da!
Die Fotos sind schon mal online!
Insgesamt haben wir ueber 800 Fotos von der letzten Woche. Eine kleine Auswahl davon koennt ihr euch anschaun.
Viel Spass!
Montag, 24. März 2008
MALIGAYANG LINGGO NG PAGKABUHAY
FROHE OSTERN!

Am Bild sind alle Maedchen und Burschen (nur Leo fehlt, weil seine Mutter sehr schwer krank ist), die Schwestern, einige Mitarbeiter und die Voluntaere unseres Projektes zu sehen. Mit Namen versehen, damit ihr die ganzen Leute, mit denen wir fast taeglich zusammen sind, endlich kennenlernt. Wir alle verbrachten die vergangenen sieben Tage in Balanga und feierten dort gemeinsam die Heilige Woche. Fr. Damian aus Polen war unser "Gastpriester".
Seit heute haben wir leider eine Schwester weniger, da Sr. Marie nach Hause geflogen ist. Ein ganzes Jahr hat sie mitgearbeitet und ueberlegt sich nun, ob sie fuer immer in der Mission auf den Philippinen sein moechte.
Naehere Berichte und Fotos von dieser wunderschoenen Woche folgen!
